Andreas

Andreas Lezgus

Eine zweite Meinung zu KI, digitaler Souveränität und IT-Führung — für Verantwortliche in regulierten Organisationen.

In der Medizin holt niemand bei einer schwerwiegenden Diagnose nur eine einzige Stimme ein. In der Digital-Strategie passiert genau das ständig: Ein Anbieter, ein Berater, eine Folie — und eine Entscheidung mit Folgen über Jahre.

Die meisten KI- und Digitalvorhaben in regulierten Organisationen scheitern nicht an der Technologie. Sie scheitern an konkurrierenden Ressourcen, an politisch wechselnden Erwartungen, an langsamen Entscheidungswegen mit ungeduldigen Umsetzungserwartungen, und daran, dass niemand den Lebenszyklus mitdenkt. Das ist kein Technologieproblem.

Geschwindigkeit ist dabei wichtig. Aber nicht um den Preis von Rechtsstaatlichkeit, Vertrauen und mittelfristiger Strategie. Verantwortlich schnell ist die eigentliche Disziplin.

Hier bekommen Sie die zweite Stimme. Einordnung, Prüffragen und Entscheidungsvorlagen — ohne Hype, ohne Marketingvokabular. Keine Trendbestätigung. Eine zweite Meinung.

Warum "Die Zweite Meinung"?

Eine zweite Meinung hilft. Am besten von jemandem, der in vergleichbaren Positionen Verantwortung getragen hat. Der weiß, wie sich Beamtenrecht, Personalrat, BSI-Grundschutz und ein Ministertermin am gleichen Donnerstag anfühlen.

Was Sie hier lesen, ist unabhängig und nicht von einem Lieferanten finanziert und auch nicht Teil eines Verkaufskanals.

Wer schreibt hier?

Mein Name ist Andreas Lezgus. Über 45 Jahre öffentlicher Dienst, davon mehr als 25 Jahre in IT-Führungsrollen — zuletzt als Chief Technology Officer beim Bundeskriminalamt.

Vom Polizeiwachtmeister zum Ersten Direktor. Von MS-DOS zur agentischen KI. Microsoft Solution Developer und Certified Trainer parallel zum Dienst. Die frühen Jahre in Cybercrime und digitaler Forensik haben meinen Blick geschärft — die Neugier ist geblieben.

Was ich gelernt habe? 

Vor 30 Jahren am bernsteinfarbenen Monitor mit Multiplan dachte ich, die Frage sei: Was ist technisch machbar? Heute weiß ich: Die wichtigere Frage ist, was zumutbar ist — und in welchem Tempo. 50.000 Polizistinnen und Polizisten auf neue Erfassungs- und Auswertemöglichkeiten einzustellen, erfordert Geduld und Überzeugungskraft. Organisationskulturen verändern sich langsamer als jede Roadmap.

Was sind die Schwerpunkte?

Digitale Führung gestalten — Wie Sie KI und nachfolgende Technologiewellen realistisch bewerten, Prozesse und Personalentwicklung gestalten und die Handlungsfähigkeit Ihrer Organisation erhalten. Mit konkreten Prüffragen für die nächste Vorlage.
Digitale Souveränität sichern — Wie Sie Optionen behalten, bei Plattformen, Daten, Abhängigkeiten und Lieferketten. Wann "Souveränität" draufsteht, wo keine drin ist. Und wann es richtig ist, am Verhandlungstisch aufzustehen.
IT-Trends kritisch prüfen — Was hinter den Schlagworten steckt, wo die Diagnose zu kurz greift und welche unbequemen Fragen niemand stellt.

Was Sie hier nicht finden

Keine Weiterveröffentlichungen von Anbietern. Keine "10 Gründe, warum…"-Listen. Keine LinkedIn-Karussells mit Stockfotos. Keine Promptsammlungen. Keine News-Ticker.

Stattdessen: ein Hauptbeitrag im Monat. Dazwischen kürzere Quick Checks und Kriterienkataloge, wenn etwas eine schnelle Einordnung braucht. Ein Newsletter, der sich lohnt zu öffnen.

Der Newsletter

Einmal im Monat ordne ich ein, was bei digitaler Führung und KI wirklich zählt — und was Sie getrost ignorieren können. Kein Hype, keine Buzzwords. Nur das, was auf Ihrem Schreibtisch einen Unterschied macht.

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Beiträge geben meine persönliche Auffassung wieder. Sie sprechen nicht für meinen Dienstherrn.

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